Satzung des Kunstverein Eschwege e.V.

  
    § 1      Name, Sitz, Geschäftsjahr

    1. Der Verein führt den Namen Kunstverein Eschwege. Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der     
        Eintragung führt er den Zusatz e.V.

    2. Der Verein hat seinen Sitz in Eschwege / Werra-Meißner-Kreis.

    3. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

   Gegründet wurde der Verein am 25. Mai 2005.

    §  2     Zweck des Vereins

    1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in 
        erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

    2. Zweck des Vereins ist die Förderung der Kunst in Eschwege und Umgebung.

    3. Dieser Zweck soll insbesondere durch folgende Arbeit des Vereins verwirklicht werden:

        Planung und Durchführung künstlerischer Aktionen wie Ausstellungen, musikalischer Veranstaltungen und Lesungen sowie     
        Projekten, die zur Bereicherung der künstlerischen Landschaft und zu einer qualitativ hochwertigen Auseinandersetzung mit der  
        Kunst in und um Eschwege führen.
        Kunstsschaffende sollen durch die Arbeit des Kunstvereins unterstützt werden.
        Eschwege soll zunehmend als Standort für Kunst über die Region hinaus an Bedeutung gewinnen. 

    § 3    Mittel des Vereins

    1. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins erhalten in ihrer 
        Eigenschaft als Mitglieder für ihre Vereinsarbeit keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.

    2. Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall seiner steuerbegünstigten Zwecke fällt sein Vermögen einem anderen als  
        gemeinnützig anerkannten Verein zur

    3. Verwendung für die Förderung von Kunst zu, der von der Mitgliederversammlung bestimmt wird. Ein entsprechender Beschluss 
        bedarf zu seiner Wirksamkeit der Zustimmung des zuständigen Finanzamtes.

    § 4    Mitgliedschaft

    1. Der Kunstverein hat ordentliche und fördernde Mitglieder. Ordentliche Mitglieder können natürliche Personen sein, die die Ziele 
        des Vereins unterstützen und sich aktiv für deren Verwirklichung einsetzen. Fördermitglieder können natürliche und juristische
        Personen sein. Der Vorstand legt mit den Mitgliedern die Höhe des jährlichen Beitrages fest.

    2. Über den schriftlichen Antrag auf Erwerb der Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand vorbehaltlich einer anderen Entscheidung 
        der Mitgliederversammlung auf deren Sitzung. Noch nicht aufgenommene Mitglieder haben hierbei kein Stimmrecht.

    3. Die Ausübung der Mitgliedschaft setzt die Zahlung des Mitgliedsbeitrages voraus. Der Mitgliedsbeitrag wird mittels
        Einzugsermächtigung vom Konto des Mitglieds abgebucht. 

    4. Die Mitgliedschaft erlischt bei Tod, Austritt oder Ausschluss bzw. Löschung aus dem Vereinsregister.

    5. Die Mitglieder des Vereins dürfen bei ihrem Ausscheiden keine Anteile des Vermögens erhalten.

    6. Der Austritt aus dem Verein kann bis zum 30.6. eines jeden Jahres mit Wirkung zum Ende des Geschäftsjahres erklärt werden.  
        Die Austrittserklärung ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Bei Austritt besteht kein Anspruch auf Rückerstattung von Teilen 
        des Mitgliedsbeitrages. 

    § 5    Ausschluss eines Mitgliedes

    1. Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn es seinen Mitgliedsbeitrag drei Monate nach Fälligkeit trotz mehrfacher 
        schriftlicher Mahnung nicht entrichtet.

    2. Im Übrigen kann ein Mitglied nur aus wichtigem Grund durch Vorstandsbeschluss ausgeschlossen werden. Vor einem solchen 
        Beschluss ist dem betroffenen Mitglied Gelegenheit zu einer eigenen Stellungnahme zu geben. 

   § 6     Organe des Vereins

   1. Der Verein hat folgende Organe:
       Mitgliederversammlung
       Vorstand

   2. Die Mitgliederversammlung besteht aus den ordentlichen Vereinsmitgliedern. Die Mitgliederversammlung beschließt mit 
       einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder.

   3. Die Mitgliederversammlung ist oberstes Beschlussorgan des Vereins. Sie ist zuständig für
       Wahl und Entlastung des Vorstandes
       Beschlussfassung über Satzungsänderungen bzw. die Auflösung des Vereins
       Beschlüsse über Richtlinien der Vereinsarbeit
       Verabschiedung eines Haushaltsplanes und des Jahresabschlusses
       Festlegung der Mitgliedsbeiträge
       Bestätigung oder Ablehnung von Mitgliedern

   4. Die Mitgliederversammlung tritt mindestens einmal im Jahr zusammen. Sie wird vom Vorstand mit einer Ladungsfrist von zwei 
       Wochen schriftlich und unter Bekanntgabe der Tagesordnung einberufen. Es gilt das Datum des Poststempels. Eine 
       außerordentliche Mitgliederversammlung wird einberufen, wenn ein Drittel der Mitglieder dieses Verlangen dem Vorstand 
       schriftlich mitgeteilt hat und wenn das Vereinsinteresse es erfordert.

   § 7    Vorstand

   1. Der Vorstand des Vereins besteht aus: 
       Dem/der Vorsitzenden
       dem/der stellvertretenden Vorsitzenden
       dem/der Schriftführer/in
       dem/der Schatzmeister/in
       drei Beisitzern
       und einem künstlerischen Beirat, der aus fünf Mitgliedern besteht,
       angehören.

   2. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich von dem/der Vorsitzenden oder dem Stellvertreter vertreten.

   3. Die Vorstandsmitglieder werden einzeln für die Dauer von zwei Jahren durch die Mitgliederversammlung gewählt. Eine 
       Wiederwahl ist möglich. Die Vorstandsmitglieder bleiben so lange im Amt, bis ihre Nachfolger gewählt sind.

   4. Beim vorzeitigen Rücktritt eines Vorstandsmitglieds wird eine Mitgliederversammlung die Nachwahl eines Nachfolgers für die  
       restliche verbleibende Amtsperiode vornehmen.

   5. Der Vorstand ist für alle Vereinsangelegenheiten zuständig, die nicht durch die Satzung anderen Organen vorbehalten sind.

   § 8    Satzungsänderungen

   1. Satzungsänderungen können nur von der Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der erschienenen Mitglieder 
       beschlossen werden.

   2. Ein Antrag auf Satzungsänderung muss mit einem Textvorschlag schon bei der Einladung zur Mitgliederversammlung versandt 
       werden. 


   3. Satzungsänderungen, die von Gerichts- oder Finanzbehörden ausschließlich aus formalen Gründen verlangt werden, kann der  
       Vorstand von sich aus vornehmen.

   § 9    Auflösung des Vereins

   Die Auflösung des Vereins kann nur von der Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der erschienenen Mitglieder 
   beschlossen werden und muss den Hinweis über die Verwendung des Vermögens nach §  2.6 enthalten.

   § 10    Beurkundung von Beschlüssen
   
   Die von den Vereinsorganen befassten Beschlüsse sind zu protokollieren. Das Protokoll ist zu unterzeichnen vom Schriftführer und 
   vom Versammlungsleiter.





   Eschwege, den 25. Mai 2005